Bericht vom 21.01.2009
Neujahrskonzert mit der Philharmonie Südwestfalen
Am Sonntag den 11.01.2009 traf sich der Männerchor Sängerbund 1888 Wilnsdorf im "Naturkundlichen Museum Wilnsdorf"
zur Vorbereitung auf das abendliche Konzert mit der Philharmonie Südwestfalen.
Foto: Hermann Wilhelm Wilnsdorf
Beim Konzert mit diesem Top-Orchester wollten wir nichts dem Zufall überlassen und auch eine Topleistung bringen.
Das dabei die Freude und der Spaß am Gesang nicht zu kurz kommen durfte, war allen klar. Somit hieß es:
Leistung, Motivation, Freude und Gesang unter einen Hut (oder besser: unter Dach und Fach) zu bringen.
Genau dafür stand schon beim Einsingen der richtige Mann vor uns: unser Chorleiter Thomas Bröcher.
Ausschnitt eines Bildes von: Hermann Wilhelm Wilnsdorf
Um 18 Uhr ging es dann endlich auf die Bühne der Festhalle Wilnsdorf. Nach einer Ansprache vom Bürgermeister
Werner Büdenbender eröffnete die Philharmonie das Konzert. In den ersten zwölf Minuten des Konzertes schauten wir
fasziniert und gespannt aus einem ungewohnten Blickwinkel (wir standen hinter dem Orchester) den Musikern zu.
Doch dann konnten auch wir endlich unser Können zeigen. Unter dem Dirigat von Russel N. Harris (Dirigent der Philharmonie)
und der tollen musikalischen Begleitung des Orchesters sangen wir das Stück "Landerkennung" von Edvard Grieg, in dem
Thomas Bröcher einen wunderschönen, mit voller Hingabe gesungenen, Soloteil zum Vortrag brachte. Nach einer Pause von einem Lied,
welches das Orchester allein spielte, folgte nun das zweite, gemeinsame Stück von Chor und Orchester: der Matrosenchor aus dem
"Fliegenden Holländer" nach Richard Wagener. Die Qualität der Aufführung konnte man anschießend am strahlenden Gesicht von
Russel N. Harris ablesen. Nach einer kurzen Umbaupause folgte nun unser A-capella-Teil, welcher aus folgenden Liedern bestand: Tambursgesell (F.Lubrich),
Wir lieben sehr im Herzen (Franz Biebl), I will praise thee o Lord (Kunt Nystedt) und Hymnus (Friedrich Silcher). Als Abschluss
folgte das bekannte Lied der Bläck Fööss "Dat Wasser vun Kölle".
Foto: Hermann Wilhelm Wilnsdorf
Nach dem Ende unseres Vortrages setzten frenetischer Beifall und Zugabe-Rufe ein. Als sich das Publikum wieder beruhigt hatte,
zogen wir noch schnell in die Welt, mit der Zugabe "Laßt ziehn uns in die Welt" von Rudi Kühn. Nach einem sich an unseren
A capella-Teil anschließenden ca. 1 stündigen Auftritt der Philharmonie beendete der Radetzky Marsch ein hochklassiges Neujahrskonzert.