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  • Probe montags ab 20:30 Uhr im Martiniheim Wilnsdorf

 

 

 

 

Uneigennützige Sänger

Bericht aus der Siegener Zeitung

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Singen für Kirchen-Renovierung

Bericht aus der Westfalenpost

Wilnsdorf. (klap) Einen Spendenscheck in Höhe von 2043 Euro für die Renovierungsarbeiten am katholischen Gotteshaus konnte Wilnsdorfs katholischer Pfarrer Rüdiger Helldörfer entgegen nehmen.

Der Betrag war der Reinerlös aus einem Konzert in der katholischen Kirche. Dabei trugen die Vereine Frauenchor Cantabile, Kirchenchor St. Martinus,St. Martinus Kapelle und Männergesangverein „Sängerbund” ihre Kosten, angefangen vom Dirigenten bis hin zur Dekoration, selbst und spendeten den gesamten Betrag. „Da wir auch immer wieder gerne Nutznießer für unsere Auftritte in der Kirche sind, war es für uns Vereine keine Frage, uns an den aufwendigen Renovierungskosten zu beteiligen. So sei das Konzert, dessen Organisation in den Händen des Männergesangvereins lag, zu Stande gekommen”, berichtete der MGV-Vorsitzende Ulrich Wagener. Zudem überreichte man im Rahmen der Chorprobe im Martiniheim dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bürgerstiftung Günter Vetter einen Scheck in Höhe von 263 Euro. Hatte man doch zu Gunsten der Stiftung den „ein Euro-Obolus” noch von jeder verkauften Eintrittskarte abgezwackt.

Vier Chöre singen für die St-Martinus-Kirche

Bericht aus der Westfalenpost

Wilnsdorf. (wp) In den Hörgenuss von vier Chören und einer Kapelle kamen am Samstag die Wilnsdorfer in der katholischen St. Martinus Kirche. Letztere war im vergangenen Jahr sehr aufwendig und kostenintensiv renoviert worden. ...

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Foto: Hans-Joachim Klappert

... Keine Frage, dass sich nun die Chöre, die das Gotteshaus immer wieder gerne zu Konzerten nutzen, mit einem Benefizkonzert zu Gunsten der Finanzierung mit einbringen wollten.

Gut gefüllt hatte sich so am Samstagabend nach der Messe die Kirche, als der 50köpfige Männerchor 1888 Wilnsdorf unter dem Dirigat von Thomas Bröcher den bunten Konzertreigen eröffnete. Mit vier Liedern in vier verschiedenen Sprachen zeigte der Chor auch gleich sein breit gefächertes Repertoire auf. Ganz im Zeichen des christlichen Segens stand hernach der Auftritt des gemischten Kirchenchors St. Martinus.

Mit dem "Halleluja" eines Paul Ernst Ruppels und dem gesungenen "Vater unser" erhellten die 25 Sängerinnen und Sänger nicht nur gesanglich, sondern auch mit Kerzen in der Hand das Gotteshaus. Höhepunkt ihres Auftritts aber war der abschließende Solopart von Carolin Landau und Klaus Schmidt in Peter Sandwalls "Jesus be fence", mit dem sich der Chor von den Konzertbesuchern verabschiedete und das vordere Kirchenschiff freimachte für den frisch gebackenen Frauen-Meisterchor "Cantabile".

Dass die unter dem Dirigat von Christina Schmitt stehenden Sängerinnen zu Recht im vergangenen Jahr die Meisterchorehren erhalten hatten, zeigten sie eindrucksvoll mit vier Liedern aus ihrem großen Repertoire auf. Und auch bei ihnen ging es international zu. Dem hebräischen "Hava Nagila" folgte das andächtige in lateinischer Sprache gesungene "Ave Maria", der allseits bekannte "Abendsegen" und das in Englisch gehaltene "The Peace of God" von John Rutter, bei dem sie von Jens Neuser an der Orgel begleitet wurden.

Jens Neuser war es dann auch, der für die musikalische Umrahmung des angestrahlten Altars sorgte. Die Ruhe zur Einkehr und Besinnung auf den nun endlich wieder kompletten Johannes-Altar, bei dem Gottvater mit der Weltkugel an der Spitze zeigt, untermalte Jens Neuser eindrucksvoll mit dem Bach-Präludium.

Mit weiteren instrumentalen Klängen setzte die örtliche St. Martinus Kapelle das Konzert mit dem Bayrischen Militärgebet fort.

Das Lied vom Gefangenen-Chor sowie die Bitte nach Frieden "Give us peace" umrahmte die Kapelle bei ihrem Auftritt mit den neuzeitlichen "Halleluja" eines Jean Treves. Den Schlusspunkt unter das Benefizkonzert, aus dessen Erlös auch noch eine Spende an die Bürgerstiftung Wilnsdorf geht, setzte dann noch einmal der Männerchor vom Sängerbund Wilnsdorf.

Ob bei Silchers "Hymnus", dem "All night, all day", Kists "Von guten Mächten" oder das bekannte "Hold out your light", bei Konzert-Kehraus sangen sich die 50 Männer mit ihrer Darbietung noch einmal eindrucksvoll in die Herzen der Besucher, die sich von der Leistung des Männerchors voll abgetan zeigten und zurecht einen lang anhaltenden Applaus gaben.

Geistliche Lieder in vielen Sprachen

Wilnsdorf. (Loh) Viele Plätze waren im Kirchenschiff von St. Martinus nicht mehr frei, als Alfons Quast die Begrüßungsworte sprach und den Programmablauf erläuterte. ...

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... Drei Chöre wurden für das Benefizkonzert angekündigt, ein Orgelvortrag und der Auftritt der Musikkapelle St. Martinus. Jedes Chorprogramm hatte ein eigenes Gesicht. Der Männerchor im Sängerbund Wilnsdorf präsentierte sich zunächst mit geistlichen Liedern in verschiedenen Sprachen: Ein "Kyrie" erklang griechisch, "I will praise the Lord" von Knut Nysted englisch, von Cherubini eine Anrufung Jesu in lateinischer Sprache und in deutscher Sprache ein Lied aus dem Wallisischen, das von Vertrauen in die Macht des Herren kündete.

Der Kirchenchor von St. Martinus sang von Gott und seinen Gaben. Unter den Liedern war aus älterer Zeit ein "Vaterunser" von Christian Heinrich Rinck und aus der Gegenwart ein "Sommerpsalm" von John Rutter. Dazu gab es noch Eindrücke von rhythmusbetonter Sakralmusik unserer Zeit.

Auf einer anderen Stilebene brachte sich das Frauenensemble "Cantabile" Siegen in den geistlichen Rahmen dieses Benefizkonzertes ein. Ihr Thema waren musikalische Segensgrüße. Dazu gehörte auch der Abendsegen aus Engelbert Humperdincks Oper "Hänsel und Gretel". Aber alle Beiträge bis hin zu Rutters "Piece of God" und zum "Ave Maria" im Satz von Michael Schmoll standen unter dem obersten Leitprinzip pathos-freier flüssiger Sangbarkeit.

"Kernstück" - so sagte es Alfons Quast - des durch die Renovierung erneuerten Erscheinungsbildes der Kirche ist der Hochaltar, der die Taufe Jesu durch Johannes zeigt. Und die angeleitete Meditation über den Altar war auch Kernstück des Programms. Dazu spielte Jens Neuser - passend zur Zeit der Entstehung - Bachs Präludium und Fuge C-Dur.

Mit einem Programmteil besonderer Art bereicherte die Musikkapelle St. Martinus das Benefizkonzert. Vom pathetischen "Bayerischen Militärgebet" über den populären Gefangenenchor aus Verdis "Nabucco", über eine künstliche "Dona nobis pacem"-Komposition und "Young Maria" (nach Gounod) von Ted Huggens kam das Musizieren immer näher an den Brass-Swing unserer Zeit, der dann mit einem "Halleluja" in der Spezialversion des Bandleaders seinen eigenen Höhepunkt hatte.

Den Schlusspunkt setzte der Männerchor mit vier weiteren geistlichen Gesängen, darunter Silchers "Jauchzet dem Herrn", "Angels are watching over me" und eine Komposition auf Bonhoeffers Gedicht "Von guten Mächten". Eigentlich war ein gemeinsamer Abschluss geplant. Den gab es nicht, weil zwar jede Gruppe ihren Part studiert hatte, aber dennoch kein Ganzes daraus werden wollte. Schade!

In einem etwas anderen Licht

Bericht aus der Siegener Zeitung

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Kontodaten

Inhaber: Männerchor 1888
IBAN: DE60460500010053300521
BIC: WELADED1SIE (bei Überweisungen aus dem Ausland anzugeben)
Institut: Sparkasse-Siegen

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