Eine stimmungsvolle Wanderung durch den Nebelwald unternahmen aktive und ehemalige Mitglieder unseres Männerchores mitsamt charmanter Begleitung am 29.12.2018. Der Weg führte uns vom Martiniheim über den Maxihof zum Waldhaus Schränke, wo weitere Sänger und deren Familien sich für ein zünftiges Mittagessen zu uns gesellten. Hierbei war der älteste Teilnehmer 69 Jahre, die jüngste Teilnehmerin elf Wochen alt. Gestärkt und gut gelaunt ging es am Nachmittag wieder zurück nach Wilnsdorf. Unterwegs stellten wir zur allgemeinen Freude fest, dass in unserer Gruppe alle Stimmen vertreten und wir als Chor singfähig waren. Schnell hatte Junior-Vizechorleiter Steffen Griesenbruch den richtigen Ton gefunden und so fand mit dem Stück "Ei, du Mädchen vom Lande" der letzte Liveauftritt des MC 1888 im alten Jahr mitten im Wald statt, vor einem netten Publikum bestehend aus zwei Frauen, einer Enkeltochter und einem Hund - das ein oder andere Eichhörnchen nicht mitgerechnet. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass die gelungene Aktion gerne im kommenden Jahr wiederholt werden darf.
Wilnsdorfer gewinnen Chorwettbewerb in Morsbach
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Einmal mehr hat der Männerchor 1888 Wilnsdorf bewiesen, dass er als leistungsorientierter Chor mit meisterlichen Auftritten überzeugt. So nahm der Chor kürzlich in neuem, modernen Outfit am Gesangswettbewerb in Morsbach teil, der vom Männergesangverein „Eintracht“ Morsbach e.V. anlässlich der Feierlichkeiten zu seinem 105jährigen Bestehen ausgerichtet wurde. In der höchsten Männerchorklasse konnten die Wilnsdorfer am Ende des Tages mit einem Punkt Vorsprung gegen den favorisierten MGV „Eintracht“ Frickhofen e.V. 1885 gewinnen und waren darüber hinaus an diesem Wettkampftag der beste der 17 teilnehmenden Männerchöre. Die Sänger freuten sich ausgelassen über das Gold-Diplom und Chorleiter Thomas Bröcher konnte überdies den Dirigentenpreis in Empfang nehmen.
Wilnsdorfer Sänger treffen Stadtmusikanten
Einen mehrtägigen Busausflug organisierte der Vorstand des Männerchores im Sängerbund Wilnsdorf kürzlich für seine Mitglieder und ihre Familien. Zum Auftakt ging es nach Papenburg zur bekannten Meyer Werft, wo in einer spannenden und anschaulichen Führung die Entstehung der Ozeanriesen und deren anschließender Transfer über die Ems erläutert wurde. Das Ziel der Reise war Bremen, wo die Gruppe in einem schönen Hotel an der Weser bestens versorgt wurde. Ein informativer Stadtrundgang gewährte einen guten Blick in die historische Altstadt mit Böttcherstraße, Rathausplatz mit dem eindrucksvollen Roland-Denkmal und Petrus-Dom. Natürlich durfte hier ein Besuch bei den berühmten „Bremer Stadtmusikanten“ nicht fehlen.
Am zweiten Tag stand Bremerhaven auf dem Programm. Ein Hafenfest im Fischereihafen gab Gelegenheit zu ausführlichen und sehr interessanten Informationen über die auf dem Markt angebotenen Fische aus heimischem Fang. Die anschließende Rundfahrt führte nach eingehender Besichtigung der Innenstadt und des Alten Hafens hinaus zum Containerhafen. Sehr anschaulich wurde hier die - natürlich computergesteuerte - Logistik bei mehreren zeitgleich stattfindenden Lade- und Entladevorgängen tausender Container geschildert. Erstaunlich, dass es angesichts dieser Vielzahl an Bewegungen den Zollbehörden immer wieder gelingt, Behälter mit verbotenen Inhalten herauszufischen.
Der Nachmittag stand im Zeichen von Freizeit, die zu den unterschiedlichsten Unternehmungen genutzt wurde. Neben Auswandererhaus und Zoo lockte hier vor allem das Klimahaus, wo die Besucher bei einer imaginären Erdumrundung entlang des achten Längengrades die verschiedenen Klimazonen kennenlernten und auch im wahrsten Sinne zu spüren bekamen; besonders eindrucksvoll war hier der Wechsel von der afrikanischen Wüste mit über vierzig Grad zur Antarktis, wo wenige Minuten später tiefe Frosttemperaturen auszuhalten waren.
Überstanden haben es dann wohl alle, und nach der Rückkehr nach Bremen klang der Tag für einen Großteil der Gruppe mit einem abendlichen Stadtbummel im berühmten Schnoorviertel aus.
Für den dritten Tag war die Heimfahrt angesetzt, die nach einem Abschiedsbesuch in der Bremer Innenstadt angetreten wurde. Eine zweistündige Pause in Münster bot Gelegenheit, diese schöne westfälische Stadt und deren diverse Einkehrmöglichkeiten zu erkunden, was den Ausflug der Wilnsdorfer angenehm abrundete.
Stimmbildung 2017
So wie die Zugvögel zum Winterende in andere Gefilde ziehen, verließ der Männerchor 1888 Wilnsdorf jetzt die heimische Region,
um sich – wie in jedem Frühjahr – zum traditionellen Stimmbildungswochenende zu treffen.
In diesem Jahr lag das Ziel relativ nahe in dem beschaulichen Ort Marienheide im Bergischen Land.
Ziel der diesjährigen Stimmbildung war es, schwerpunktmäßig an der Chorliteratur für das am 7. Mai in Wilnsdorf stattfindende gemeinsame Konzert mit dem Gastchor Divertimento zu arbeiten. Vor Wochen schon hatte sich der Chor neu formiert indem ein Großteil der Sänger nach einem Stimmcheck die Stimmlage wechselte. Diese Umstellung wurde nun mit Schwung umgesetzt. Zusätzlich zu ihrem Chorleiter Thomas Bröcher konnten die Wilnsdorfer den dort ansässigen Opern- und Konzertsänger Kai Uwe Schöler für den stimmlichen Feinschliff gewinnen. Die Zeit mit dem Stimmbildner wurde intensiv genutzt und die fachlichen Ratschläge sehr gut angenommen. Abends wurden die strapazierten Kehlen in geselliger Runde in der Privatbrauerei Rönsahl in dem gleichnamigen Ort gekühlt. Dies war auch eine gute Gelegenheit, mit den anderen Sangesbrüdern außerhalb der Proben ins Gespräch zu kommen und neue Sänger stärker in die Gemeinschaft zu integrieren. So ging es frischen Mutes am Sonntagmorgen weiter. Unterstützt wurde Thomas Bröcher an diesem Tag durch Heiko Rath, Chorleiter und Sänger aus Birkefehl. Am Schluss dieses sehr erfolgreichen Wochenendes waren sich alle einig, dass es sich wieder mal gelohnt hat, gemeinsam in
solcher Intensität zu arbeiten und damit die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.
Weitere Links:
- Unterkunft in Marienheide: http://www.hesb.de/
- Brauerei in Marienheide: http://brennerei-roensahl.de/
Auch in diesem Jahr wurde an den Wochenenden vor Weihnachten eine Vielzahl von Adventkonzerten im Siegerland aufgeführt.
Für jeden Geschmack war etwas dabei. Umso mehr freuten sich die Sänger des MC 1888, dass am vierten Adventsonntag die
katholische Kirche zu Wilnsdorf mal wieder aus allen Nähten platzte.
Schon bevor das Konzert begann, konnten sich die Besucher an der schönen vorweihnachtlichen Gestaltung in der Kirche erfreuen.
Große Fackeln und Kerzen erhellten den Bereich um den Altar und tauchten das Tannengrün und die Grippe in ein warmes Licht.